Montag, 17. Dezember 2018

Einleitung


Herzlich Willkommen auf meinem Blog Robero beim Wandern. Robero sind unsere Kinder Ronja, Benno und Robin mit denen wir gerne den Schwarzwald, den Schweizer Jura und auch die Alpen unsicher machen. Die drei sind begeistert vom Wandern und wir sind wenn Möglich fast jedes Wochenende unterwegs. Aber bei der Suche nach familienfreundlichen Wanderungen in der Umgebung von Säckingen wurde ich doch recht enttäuscht. Das was von den Tourismusverbänden veröffentlicht wird sind meist Spaziergänge, die man auch mit dem Kinderwagen bewältigen kann. Nichts für unsere Kinder! Diese wollen schmale Wege auf denen es ständig neues zu entdecken gibt. Also habe ich mich selber auf die Suche nach spannenden Wegen gemacht und versucht auch jede Tour mit Attraktionen wie Ruinen, Aussichtstürmen oder Wasser/Wasserfällen zu verbinden. Viele Wege die ich hier vorstelle folgen offiziellen Wanderwegen aber ich habe auch ein paar selbstgeplante Abenteuerwanderungen. Außerdem stelle ich auch ein paar schöne Themenwege für Kinder in der Umgebung vor. Die Altersangaben geben nur eine grobe Orientierung, letztendlich wisst ihr selber zu was eure Kinder fähig sind. Andererseits darf man die kleinen ruhig auch mal etwas fordern, wir wurden jedes mal positiv überrascht! Wichtig ist, dass man selber fit genug für die Touren ist (auch um Notfalls ein Kind ein Stück zu tragen) und sich bei den schwierigeren Touren selber sicher im anspruchsvollen Gelände bewegen kann. Nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen und Entdecken und ich freue mich über Feedback unter den Beiträgen.

Tiersteinberg

Blick über Säckingen zum Schwarzwald

Kilometer: 4,6
Höhenmeter: 175|175
Schwierigkeit: Einfach
Alter: Ab 3 Jahre
Zeit: 3 Stunden mit ausgiebiger Pause (mit Ronja (6,5), Benno (4,75), Robin (2,5))
Start-/Zielpunkt: Parkplatz am Waldhaus Oberfrick

Anreise ÖV: Nicht Möglich

Attraktionen: Burgruine mit Pausenplatz und Grillstelle, Mit Abstecher zweite Ruine, Schöner Pausenplatz mit Relaxliege, Gute Sicht auf Bad Säckingen und den Schwarzwald
Kletterparadies
Wegbeschreibung

Vom Parkplatz geht es einen steilen Pfad den Hang hinauf und nach kurzer Zeit ist man schon an der Ruine Alt-Tierstein, die ein super Spielplatz für die Kinder ist.
Aufstieg zur Ruine
Nach der Besteigung der Ruine geht es dem ausgeschilderten Pfad nach Norden zum Tiersteinberg. Der schöne Pfad schlängelt sich ständig bergauf zum Grat mit kurzen Stücken Kiesweg. Gerade wenn man auf dem Grat angekommen ist (hier befinden sich alte Militäranlagen) geht es nach links zu einem tollen Rastplatz mit Blick auf den Schweizer Jura und einer riesigen Relaxbank.
Bank zum Entspannen
Mit tollem Blick auf den Schweizer Jura
Nun folgt man weiter dem Pfad den Grat entlang und hat immer wieder schöne Blicke nach Norden. Unterwegs befinden sich mehrere Pausenplätze, einer davon auch mit Grillstelle.  Ein Stück hinter dem Aussichtspunkt kommt man auf einen Fahrweg und es geht langsam wieder abwärts. Bevor es richtig abwärts geht kann man wenn man will noch einen Abstecher zur Ruine Alt-Homberg machen (+1 km und 25 Hm), von wo man einen tollen Blick auf die Alpen hat. Von der Abzweigung geht es zügig auf dem Schotterweg den Berg hinab. Wo der Weg nach links auf einen Pfad abbiegt kann man sich auch die extra Höhenmeter sparen und weiter auf dem Fahrweg absteigen. An der nächsten Wegkreuzung links gehen und man steht nach wenigen Metern wieder am Auto.

Fischereipfad Bad Säckingen - Murg

Schöner Pfad immer am Wasser entlang
Kilometer: 6
Höhenmeter: 11|6
Schwierigkeit: Einfach
Alter: Ab 3 Jahre
Zeit: 3 Stunden ohne Pause
Start-/Zielpunkt: Bahnhof Bad Säckingen/Murg

Anreise ÖV: Bahnhof Bad Säckingen oder Murg

Attraktionen: Pfad die meiste Zeit direkt am Rhein, Bademöglichkeit in Murg

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof Bad Säcking folgt man dem ausgeschilderten Weg zum Rhein. Es geht am Rheinkraftwerk vorbei und kurz hinter dem Kraftwerk beginnt rechts der Pfad. Es geht über Stock und Stein vorbei am Bikepark und der Feuerwehr. Nun läuft man an einer Schrebergartensiedlung entlang und der Pfad wird langsam schmaler. Das nächste Stück verläuft immer direkt am Wasser und links ist ein steiler Hang. Bis auf zwei kleine Schlenker befindet man sich immer direkt am Wasser und es gibt immer wieder schöne Pausenplätze. Kurz vor Murg trifft man auf den Radweg nach Murg und folgt diesem die letzten Meter bis zum Ortseingang. Hier kann man nun direkt geradeaus zum Bahnhof gehen oder noch nach rechts die Rheinpromenade entlanglaufen. Gleich in der ersten Biegung befindet sich ein schöner Rastplatz. Ein kurzes Stück hinter dem Campingplatz geht ein kleiner Pfad rechts hinab zu einer tollen Badestelle am Rhein, die sich auch für die kleinsten schon eignet oder man geht ins schön gestaltete Naturbad. Zurück nach Säckingen dann mit dem Zug.

Ruine Bärenfels

Blick von der Ruine über Wehr
Kilometer: 4,9
Höhenmeter: 337|337
Schwierigkeit: Einfach
Alter: Ab 3 Jahre
Zeit: 4 Stunden mit ausgiebiger Pause 
Start-/Zielpunkt: Parkplatz an der Wehratalsperre
Anreise ÖV: Haltestelle Hornberger Weg/Kraftwerk, Buslinie 7320 Richtung Todtmoos

Attraktionen: Schöner Aufstieg, Burgruine mit besteigbarem Turm, Im Herbst viel schönes Laub, Auch im Sommer nicht zu heiß
Ronjas erste große Wanderung mit 2 Jahren und 7 Monaten
Wegbeschreibung

Am Ende des Parkplatz in Richtung Todtmoos geht es ausgeschildert nach rechts in den Schindelgraben. Erst geht es noch kurz flach aber dann bald auf schmalem Pfad, steil nach oben bis man auf einer Holzbrücke den Bach überquert.
Aufstieg im Schindelgraben
 Nun geht es etwas gemütlicher im Zickzack den Berg hinauf und nach einiger Zeit trifft man auf einen Fahrweg. Diesem folgt man relativ Eben ein Stück nach links bis man nach rechts auf einen kleinen Pfad abbiegt der wieder steiler nach oben geht.
Schöne Stimmung im Herbst
Es folgt noch ein kurzes auf Fahrweg (nach links) und ein Pfad nach rechts bevor man am Grat ankommt. Diesem folgt man noch 300 Meter auf einem breiten Weg und hat schon die Burgruine Bärenfels erreicht. Hier kann man Brotzeit machen, den Turm besteigen oder einfach im alten Burghof spielen.
Begehbarer Turm der Burgruine Bärenfels
Zurück geht es entweder auf dem Aufstiegsweg oder man dreht noch eine kleine Runde. Dafür folgt man dem schönen Pfad am Grat entlang Richtung Wehr. Der Pfad schlängelt sich durch schöne Wälder bergab bis man auf einen Schotterweg trifft. Auf diesen biegt man nach rechts ein und nach einem guten Kilometer trifft man wieder auf den Aufstiegsweg.
Kleinod am Weg
Durch den Schindelgraben geht es hinunter und nach einer viertel Stunde steht man wieder am Parkplatz.

Zauberwaldpfad Bernau

Kilometer: 2,5 km
Höhenmeter: 38|38
Schwierigkeit: Einfach
Alter: Ab 2 Jahre
Zeit: ca. 2 Stunden
Start-/Zielpunkt: Parkplatz Loipenhaus in Bernau Oberlehen
Weitere Infos: Zauberwaldpfad Bernau

Anreise ÖV: Bushaltestelle "Loipenzentrum" an der L 146

Attraktionen: Viele verschiedene Stationen zum Spielen, Schöner Pfad durchs Moos, Hexenhaus am Parkplatz

Im Winter (wegen Langlaufbetrieb) geschlossen!
Gleich zu Beginn begrüßt einen der Zauberer

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz geht es rechts am Hackschnitzellager vorbei in den Wald. Es geht ein schöner Weg mit kleinen Brücken entlang eines Bachlaufs durch den Wald. Bald trifft man auch auf die ersten Spiel und Kletterstationen.
Erste Spielstation
Es geht in leichtem Auf und Ab durch den Wald bis man auf den Kiesweg der parallel zu Straße verläuft trifft. Hier geht es links und nach kurzer Zeit erreicht man einen schönen Pausenplatz mit Blick aufs Taubenmoos. Von hier an folgt man weiter dem Kiesweg der immer wieder mit spannenden Spielstationen (Tiere suchen im Wald, Pilzwald, Baumklettern) aufwartet um die Kinder bei Laune zu halten.
Am Pilzwald
Toller Kletterbaum
 Nach ca. 1 km erreicht man den Abzweig zurück zum Parkplatz wo sich ein Aussichtsturm mit schönem Ausblick aufs Bernauer Hochtal und das Herzogenhorn befindet. Nun geht es erst ein Stück auf einem Holzweg hinab und dann auf kleinem Pfad zurück zum Parkplatz. Hier können die Kinder noch in Ruhe im Hexenhaus spielen.

Samstag, 8. Dezember 2018

Fossiliensuche am Geissberg (Chameren)

Aussicht vom Geissberg
Kilometer: 3,6
Höhenmeter: 156|156
Schwierigkeit: Einfach
Alter: Ab 3 Jahre
Zeit: 3 Stunden mit ausgiebiger Pause (mit Ronja (6,5), Benno (4,75), Robin (2,5))
Start-/Zielpunkt: Parkplatz von Gansingen aus kommend kurz vor der Bürersteig Passhöhe

Anreise ÖV: Haltestelle Bürersteig Passhöhe, Postbuslinie 142 Laufenburg/Brugg

Attraktionen: Kalkschutthalden zur Fossiliensuche, Spannende Wege, Alte Militäranlagen und Grillstelle mit kostenlosem Holz am Geissberg, Immer wieder tolle Aussicht zu den Alpen und Schwarzwald
Mit dem ÖV perfekt zu erreichen
Wegbeschreibung

Am Parkplatz überquert man die Straße wo der Steig beginnt.
Nach wenigen Meter stoßen wir auf den ersten Wegweiser und nehmen den Weg nach rechts zum Geissberg.
Es geht eine kurze Treppe nach oben und man muss nochmal eine Straße überqueren. Nach ca. 20 m kommt man an eine Weggabelung wo man nicht dem Wegzeichen nach links folgt, sondern rechts den Fahrweg weitergeht. 

Der Weg geht Höhenparallel unterhalb vom Geissberg nach Südosten.
Nach einiger Zeit kommt man wieder an eine Kreuzung wo unsere Route nach links aufwärts geht.
Am Ende des Anstiegs kommt man an die nächste Kreuzung wo wir rechts gehen und nach kurzer Zeit die Fossiliensuchstelle erreichen.

Von hier geht man noch 50 Meter den Fahrweg weiter bis ein Pfad links in den Wald abbiegt.
Hier ist ein Einschnitt in den steilen Felswänden der ein Erklimmen der Hochfläche erlaubt. Der Pfad schlängelt sich den Hang hinauf. Er ist etwas ausgesetzt aber meistens recht breit und nach kurzer Zeit ist man schon oben.


Hier geht es nun links und nach weiteren 100 Meter erreicht man einen schönen Pausenplatz mit Bank und gigantischer Aussicht.
Der Weg führt immer wieder direkt an die Abbruchkante heran, deswegen sollte man die Kinder nicht zuweit vorlaufen lassen.
Vom Pausenplatz ist es auch nicht mehr Weit bis zum Geissberg mit seinen Militäranlagen und einer tollen Grillstelle, sowie Fernsicht auf die Alpen, den Schweizer Jura und auch zum Schwarzwald.
Der Weg führt rechts am Sendeturm vorbei und nach kurzer Zeit biegen wir an einer Kreuzung links ab und es geht steil hinunter.
Man kann nun dem ausgezeichneten Weg folgen oder geradeaus über einen gut ausgetretenen Weg abkürzen. Am Baum mit verblassten Wegzeichen links vorbei.
Man überquert zweimal einen Fahrweg und nun geht es noch ca. 100 Meter auf einem Trampelpfad bis man wieder auf den Aufstiegsweg trifft.

 Von hier noch die letzten 5 Minuten auf bekanntem Weg zurück zum Parkplatz.